ABC des Marxismus XLII: Gesellschaftliche Produktivstrukturen

Gesellschaftliche Produktivstrukturen (GPS) sind Strukturen der Gesellschaft (nicht nur der Wirtschaft), wo Produktivkräfte (PK) zur Anwendung kommen. Unter PK sind hier sowohl die Menschen als ProduzentInnen (und KonsumentInnen) zu verstehen, als auch die Technik. GPS sind ein besonderer Teil der Produktionsverhältnisse (PV), nicht alle PV zählen jedoch als GPS. So gehören etwa die Eigentumsverhältnisse oder … „ABC des Marxismus XLII: Gesellschaftliche Produktivstrukturen“ weiterlesen

ABC des Marxismus XLI: Was sind Produktivkräfte?

Unter „Produktivkräften“ (PK) versteht der Marxismus alle „Kräfte“, die etwas produzieren bzw. mit denen etwas produziert wird, die also am Prozess der Auseinandersetzung des Menschen mit der Natur beteiligt sind. Im strengen Sinn zählt nur der materiell/geistig tätige Mensch als PK, da alle anderen PK – Technik, Organisation, Wissenschaft – letztlich nur Hervorbringungen des Menschen … „ABC des Marxismus XLI: Was sind Produktivkräfte?“ weiterlesen

ABC des Marxismus XXVIII: Was ist eine Planwirtschaft?

Als Planwirtschaft wird allgemein eine Wirtschaftsform bezeichnet, in der das Privateigentum an den wichtigsten Produktionsmitteln (große Betriebe, Finanzsystem, Handel, Transport, Energie, Kommunikation) überwunden ist und das Zusammenwirken der Unternehmen nicht mehr über den Markt und die Konkurrenz, sondern durch einen zentralen Plan durch den Staat geregelt wird.

Wie grün ist die Ökologie?

Hanns Graaf „Nachhaltig“ und „ökologisch“ sind inzwischen zentrale Begriffe in Politik, Medien und Werbung. Gemeint ist damit der sparsame Umgang mit Ressourcen, die Schonung der natürlichen Umwelt, die Nutzung geschlossener Stoffkreisläufe in der Produktion, die Vermeidung von Abfällen und des Eintrags von Giften in die Umwelt usw. Ohne Zweifel sind das Anliegen, die jeder vernünftige … „Wie grün ist die Ökologie?“ weiterlesen

Die Produktrevolution

Ein Beitrag zur Konzeption einer nachkapitalistischen Wirtschaft Hanns Graaf Karl Marx hat die Entwicklung des Kapitalismus und dessen Funktionsweise analysiert, darunter auch Aspekte des Übergangs vom Handwerk zur Manufaktur und schließlich zur industriellen Großproduktion. Doch die Frage der Veränderungen des Gebrauchswertes der Produkte interessierte Marx kaum. Dabei vollzog sich auf diesem Gebiet eine unerhörte Umwälzung.