Die große Überhitzung

Paul Pfundt

„Klimakritiker“ werden oft als Leute dargestellt, die den nun seit über 170 Jahren anhaltenden Temperaturanstieg leugnen und vor dem Blick auf ein Thermometer die Augen schließen. Das ist natürlich Unsinn. Auch die „Klimakritiker“ bestreiten nicht die globale Erwärmung, sie haben jedoch oft andere Einschätzungen dazu, was deren Ursachen sind, was deren Ausmaß ist, wie die Zukunft aussieht und was getan werden muss.

Aktuell wird immer öfter von Hitzerekorden und immer mehr Hitzetoten berichtet. Und natürlich sei all das Ausdruck der drohenden oder schon realen Klimakatastrophe. Die Berichterstattung folgt dabei meist demselben Muster: ein Temperaturrekord wird genannt, dramatische Bilder werden gezeigt – der übliche Schlagzeilen-“Journalismus“. Eine historische Einordnung einzelner Ereignisse erfolgt selten, eine naturwissenschaftliche Erklärung der Hitzeereignisse fehlt meist. Fast nie jedoch fehlt der Hinweis auf den gefährlichen Anstieg des CO2 -Levels als Ursache der Erwärmung. In diesem Beitrag wollen wir auf die Fakten und Ursachen „der Hitze“ eingehen.

Gemäß der Definition des Deutschen Wetterdienstes ist ein „Hitzetag“ ein Tag, an dem die Lufttemperatur mindestens 30°C erreicht. In Deutschland hat sich die Zahl solcher Hitzetage in den vergangenen Jahrzehnten erhöht. Aktuell rechnet man mit etwa 11-13 solcher Tage pro Jahr – was den Durchschnitt betrifft und regional höher oder niedriger ausfallen kann. Die folgende Grafik zeigt den Trend seit den 1950ern.

„Die große Überhitzung“ weiterlesen