Was ist die Klimabewegung?

Hanns Graaf

Der 20. September 2019 erlebte die bisher größten Kundgebungen zur „Klimarettung“ weltweit mit mehreren Millionen TeilnehmerInnen. Auch in Deutschland gab es an vielen Orten Demonstrationen u.a. Aktionen. Allein in Berlin kamen über 100.000 zum Friday for Future (FFF)-Protest. Ohne Frage ist FFF aktuell die stärkste soziale Bewegung in Deutschland. Die Massivität und die starke mediale und politische Wirkung von FFF sind Anlass, über den Charakter und die Perspektiven von FFF nachzudenken.

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Links/grün oder marxistisch?

Paul Pfundt

In regelmäßigen Abständen äußert sich die Gruppe ArbeiterInnenmacht (GAM) zu ökologischen Themen – nachdem das für die GAM noch bis 2015 kaum einen Artikel wert war. Nun hat sie sich anlässlich der Proteste gegen die Automobilshow IAA erneut zu Wort gemeldet (http://arbeiterinnenmacht.de/2019/09/16/25-000-gegen-iaa-und-automobilkonzerne-wie-weiter-nach-dem-politischen-erfolg/). Wie wollen diesen Beitrag hier kritisch beleuchten.

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Wissenschaftler vs. Klimakatastrophismus

Paul Pfundt

Am 19. Juni 2019 verabschiedeten 8 italienische Professoren, die sich mit Klimaforschung befassen, eine Petition, die sich gegen die These einer vom Menschen gemachten Klimakatastrophe und den damit verbundenen Klima-Alarmismus richtet. Die Petition war an den Staatspräsidenten, den Senat, das Parlament und die Regierung gerichtet.

Die Initiatoren der Erklärung sind:

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Marxismus oder „grüner“ Obskurantismus?

Zur Klima-und Energiepolitik der GAM

Paul Pfund

Vorwort der Redaktion: Nachdem wir zuletzt gezeigt haben, welcher fragwürdigen Methoden sich die Gruppe ArbeiterInnenmacht (GAM) bedient, um einer sachlichen Diskussion der Themen Klima / Energie auszuweichen, wollen wir hier die Positionen der GAM in ihrem Programm zu diesen Fragen betrachten. Obwohl Aufruhrgebiet keine Spezialseite für Klima und Energie ist und sein will, erfordert die aktuelle Debatte hier erneut einen Beitrag dazu.

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Brüsseler Luftnummer — Neue EU-Abgasverordnung

Paul Pfund

Parallel zum 24. Klimagipfel in Kattowitz wurde auch die EU-Bürokratie in Brüssel aktiv. Sie brachte eine Verordnung auf den Weg, die festlegt, dass ab 2030 (also in nur 12 Jahren) neue PKW und Kleintransporter nur noch 60 Gramm CO2 pro Kilometer emittieren dürfen, was in etwa einem Verbrauch von 2,5 Liter Benzin oder 2,3 Liter Diesel pro 100 km entspricht.
Die Vorgaben beziehen sich allerdings nicht auf das einzelne Auto, sondern auf den Flottenverbrauch, d.h. auf den Emissions-Durchschnitt aller produzierten Autos eines Herstellers. Praktisch bedeutet das, dass auf ein produziertes Verbrenner-Auto ein bis zwei E-Autos kommen müssten, um den vorgegebenen Flottenverbrauch einzuhalten. Angesichts der bisher trotz aller Förderungen völlig marginalen Verkäufe von E-Autos ist es schwer vorstellbar, dass ein solch hoher Anteile erreicht werden kann.
Die Umsetzung dieser Richtlinie würde also bedeuten, dass die Produktion bzw. der Verkauf aller Autos mit Verbrennungsmotor fast unmöglich würde. Denkbar sind dann nur noch Kleinstwagen, welche die CO2-Vorgaben unter günstigen Umständen erreichen könnten.

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Neue Broschüre!

Liebe LeserInnen!

Im Rahmen des Projekts „Aufruhrgebiet“gibt es seit einiger Zeit den Verlag Aufruhrgebiet. Als  erste Print-Publikation erschien im Oktober 2018 die Broschüre Kippt das Klima? Eine marxistische Analyse der Klimapolitik von Hanns Graaf. Sie kann ab sofort hier bezogen werden.

Die Broschüre befasst sich mit den naturwissenschaftlichen und methodischen Grundlagen der Klimawissenschaft. Die Analyse erfolgt vom Standpunkt des Marxismus aus, mittels einer materialistischen, historisch-kritischen Methode. Der Autor beleuchtet die sozialen Hintergründe des Klimaalarmismus und zeigt, dass er bürgerliche Ideologie und Strukturpolitik im Interesse bestimmter Teile von Politik, Staat, Wissenschaft, Wirtschaft und Mittelschichten ist. Die Lektüre hilft dabei, die pseudowissenschaftliche und der Realität widersprechende Klima-Meinungsmache zu durchschauen.

Ihr Team vom Verlag Aufruhrgebiet

Statement-Brief für die Diskussion im Komitee bzgl. „COP24 in Katowice – ein weiterer Meilenstein für den globalen Klimaschutz“

Am 28. November 2018 fand im Bundestag ein „Klimafachgespräch“ statt. Anlass war die in der Folgewoche beginnende Klimakonferenz COP 24 in Polen. Das Besondere dieses „Klimafachgesprächs“ war, dass dort mit Prof. Nir Shaviv erstmals ein Klimawissenschaftler sprechen durfte, der die Richtung der „Klimakritiker“repräsentiert. Wir betrachten das als Zeichen dafür, dass selbst die auf den Klimaalarmismus eingeschworene Politik und die Medien nicht mehr umhinkommen, die „andere“ Seite der Klimawissenschaft zu Wort kommen zulassen. Allerdings erhielt Prof. Shaviv nur 3 (!) Minuten Redezeit. Wegen dieser sehr knapp bemessenen Zeit versandte Prof. Shaviv bereits zuvor an den Ausschuss ein ausführlicheres schriftliches Statement. Dies ist auch öffentlich im Bundestags archiv hinterlegt. Die hier vorliegende deutsche Übersetzung besorgte Chris Frey vom „Europäischen Institut für Klima und Energie“(EIKE), das sie uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat.

Die Redaktion

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Abwege der Kritik: Zur Szene der „Klima-Kritiker“

Hanns Graaf

Wer die Beiträge dieses Blogs zu den Bereichen Umwelt, Klima und Energie gelesen hat, könnte den Eindruck haben, dass die Positionen der „Klima-Kritiker“ einfach übernommen werden. Das ist tatsächlich auch oft der Fall, weil die wissenschaftlich-technischen Argumente dieser Szene mich  mehr überzeugen, als die der „Gegenseite“. „Abwege der Kritik: Zur Szene der „Klima-Kritiker““ weiterlesen