Greta folgen?

Hannah Behrendt

Am 22.10.19 veröffentlichte die „Sozialistische Organisation Solidarität“ (Sol) einen Artikel zu Fridays for Future (FfF) und Greta Thunberg (https://solidaritaet.info/2019/10/greta-folgen/). Der Artikel ist insofern von Interesse, weil die Gruppe Sol erst kurz davor entstanden war, als sich die trotzkistische Strömung „Comitee for a workers international“ (CWI) gespalten hatte. Für Außenstehende (und vielleicht auch für Insider) ist nur schwer nachvollziehbar, was die Gründe für diese Spaltung sind. Eine neue Programmatik oder eine tiefere Analyse oder Kritik an der Politik des CWI gibt es von den CWI-Bruchstücken jedenfalls nicht. (In einem früheren Beitrag haben wir die Klima-Position der CWI bzw. ihrer deutschen Sektion SAV analysiert: https://aufruhrgebiet.de/2016/08/sav-und-ipcc/).

Wie wollen hier nun betrachten, was die Sol zur Klimafrage und zu FfF zu sagen hat. Zu Beginn geht Autor Sebastian Sommerer, auf Gretas Segeltörn in die USA ein: „Viele rechte Vorwürfe – wie gegen ihre Reise in die Vereinigten Staaten mit einem Segelboot, was angeblich mehr CO2 verbraucht hat, als ein Flug – sind absurd und lenken vom eigentlichen Kern der Debatte ab. Sie wird angegriffen, um Maßnahmen gegen Klimazerstörung insgesamt zu bekämpfen.“

Zunächst wird hier frech die Realität geleugnet, indem die erwiesene Tatsache der Mehremission von CO2 durch Gretas Segelei (und die dafür notwendigen Flüge) negiert wird. Zudem hat Sommerer offenbar auch keine Ahnung, denn er spricht vom Mehrverbrauch von CO2, obwohl es um dessen Erzeugung geht. Aber so genau muss es ja nicht sein – meint scheinbar auch die Redaktion dieses Artikels (falls es eine solche gab). Es handelt sich bei der Kritik an Gretas Wellenreiterei auch nicht um ein Ablenkungsmanöver, sondern um die berechtigte Frage, was diese absurde Aktion überhaupt sollte.

Hier geht es nämlich auch darum, dass Greta und FfF insgesamt nur Symbolpolitik betreiben. Sie verfügen weder über eine Analyse noch haben sie konkrete Vorschläge, wie ihre verschwommenen Klimaziele überhaupt erreicht werden könnten. Beispielhaft dafür ihre Forderung nach einem „Kohleausstieg sofort!“. Dieser würde bedeuten, dass es Deutschland an Strom fehlen und das Stromnetz kollabieren würde. Im Winter könnten sich Millionen Großstädter auch bibbernd darüber freuen, dass es Dank FfF keine Fernwärme mehr gibt. Zum Glück fällt es inzwischen aber immer mehr Leuten auf, dass Greta und FfF zwar ehrenwerten Zielen verpflichtet sein mögen (Umweltschutz), dass sie aber oft außer kruden Ideen und Unterricht bummeln wenig vorzuweisen haben.

Apropos: Auch zu Gretas Schulstreik hat unser Autor etwas zu sagen: „Doch dadurch, dass Greta durch ihre Schulstreiks radikal wirkt (sic!), damit eine Massenbewegung ausgelöst hat und kein Blatt vor den Mund nimmt; dadurch, dass sie die Verantwortlichen anprangert und selbst große Mühen auf sich nimmt, hat sie sich zurecht gewaltigen Respekt und Anerkennung erarbeitet.“

So viele Fehler in nur einem Satz! Gretas symbolische Aktion, die Schule zu schwänzen, ist kein Schulstreik. Sonst wäre ja die Entscheidung eines Arbeiters, nicht zur Arbeit zu gehen, auch ein Streik. Ein Streik ist per definitionem eine kollektive Aktion und keine nur individuelle. Ein Streik legt den Betrieb (die Schule) lahm. Ob Greta davor saß oder nicht, änderte aber nichts daran, dass der Schulbetrieb weiter lief. Fehler Nr. 2: Inzwischen ist gut belegt, dass Gretas Aktion und ihre Publicity vom „grünen“ Netzwerk organisiert wurde und kein Zufall war. Oder glaubt jemand ernsthaft, irgendeine „durchgeknallte“ 15jährige könnte in Davos beim Weltwirtschaftsforum oder vor der UNO einfach Mal so reden?! Vielleicht schafft der Versuch, dort einmal einen revolutionären Kommunisten reden zu lassen etwas mehr Klarheit darüber, was möglich ist?

Drittens geht es auch nicht darum, dass jemand kein Blatt vor den Mund nimmt, sondern darum, was jemand zu sagen hat. Und da kommt bei Greta viel heiße Luft, aber wenig Substantielles. Fehler Nr. 4: Welche Mühen nimmt sie auf sich? Segelyacht fahren? Nicht zur Schule gehen? Und das mit einem reichen und prominenten Elternhaus im Rücken?! Respekt und Anerkennung mag sie bei vielen Leuten genießen – doch hat sie sich das „erarbeitet“ oder wurde ihr dieses Image nicht eher verliehen?!

Nein, Gretas „Schulstreik“ war nicht mutig! Mutig wäre es gewesen, andere SchülerInnen davon zu überzeugen mitzumachen. Das aber hätte bedeutet, in der Schule zu sein und nicht davor zu sitzen. Man frage SchülerInnen, die aktiv an der Organisierung wirklicher Schulstreiks in den letzten Jahren in Deutschland beteiligt waren – alle werden von ganz anderen Erfahrungen berichten als von denen, die FfF macht. Diese wirklichen Schulstreiks waren nicht mit dem Beifall von Staat und Kanzlerin gesegnet, sondern mit der Repression durch Schulen und Behörden konfrontiert. Es ist mehr als peinlich, dass ein Autor einer sozialistischen Organisation einen solchen Blödsinn schreibt und jede „grüne“ Medienente glaubt. Wenn ihm der Glaube so wichtig ist, sollte er zur Katholischen Kirche gehen. Aber offenbar kann man auch in der Sol seinen Glauben gut pflegen …

Wie unsinnig das ganze Greta-Gerede ist, zeigt Sommerer dann sogar selbst: „Während der UN-Klimakonferenz in Katowice 2018 prangerte Thunberg das Versagen der Politik an, äußerte sich aber auch wie folgt: ´Wir müssen verstehen, was uns die ältere Generation angetan hat, welche Unordnung sie geschaffen hat, die wir aufräumen und in der wir leben müssen.´ Diese Betrachtungsweise, dass es sich um einen Konflikt zwischen den Generation handele, ist ebenso im Umfeld der FfF-Bewegung sehr populär. Das ist aber genauso falsch wie gefährlich, denn es lenkt von den wahren Ursachen des Klimawandels ab.“ Hier hat Sommerer recht. Nur leider fragt er sich nicht, warum eine Bewegung einer Teenagerin hinterherläuft, die so viel Unsinn erzählt.

Wahrscheinlich gab es noch nie eine soziale Bewegung (wenn dieser Begriff hier gestattet ist, denn eigentlich ist FfF v.a. eine Bewegung von „grünen“ Lobbygruppen), die eine so uncharismatische und – selbst auf dem Gebiet des Klimas – ungebildete „Führerin“ hatte. Was sagt das wohl über eine Bewegung aus, Genosse Sommerer?!

Kapitalismus-Analyse?

Recht aufschlussreich sind auch die folgenden Ausführungen des Sol-Autors, die eine Art marxistischer Erklärung sein sollen: „Unternehmen sind im Kapitalismus darauf angewiesen, beständig zu wachsen und Profitsteigerungen zu erzielen, da sie sonst Gefahr laufen, aus dem Markt gedrängt zu werden. Gerade dieser Zwang, für Profit die begrenzten Ressourcen maßlos zu plündern, bedingt die Ursache des Klimawandels.“

Natürlich unterliegen Unternehmen der Konkurrenz, sie müssen daher beständig die Produktion umwälzen, sprich: rationalisieren. Das heißt aber durchaus nicht, „beständig zu wachsen und Profitsteigerungen zu erzielen“. Da das in toto gar nicht möglich ist, müssten der Kapitalismus bzw. Unternehmen, die Sommerers Kriterien nicht erfüllen, zusammenbrechen. Das ist aber nicht der Fall. Was Sommerer hier darlegt, ist platter Pseudo-Marxismus. Doch genau diesen braucht er, um zu „beweisen“, dass der Kapitalismus die Umwelt und das Klima zu ruiniert.

Um nicht falsch verstanden zu werden: natürlich schädigt die kapitalistische Produktionsweise die Umwelt. Doch was Sommerer behauptet, ist, dass der Kapitalismus die Umwelt unwiderruflich zerstört. Dafür gibt es aber weder einen historischen Beweis, noch lässt sich belegen, dass die gegenwärtige Entwicklung, sprich: die Umweltzerstörung, immer so weitergehen wird. Dagegen spricht z.B., dass die wissenschaftlich-technische Entwicklung weiter voran schreitet und damit viele Probleme gelöst werden können und tw. auch gelöst werden. Der Bereich der Umwelttechnologie etwa ist einer der am stärksten wachsenden Wirtschaftszweige. Inzwischen sind Umweltschutz- und Umweltreparaturen zu einer wichtigen Profitquelle geworden. Sicher ist es letztlich absurd, dass der Kapitalismus permanent die Umwelt schädigt, um sie danach wieder zu sanieren, doch das ist nicht dasselbe wie die Behauptung, dass der Kapitalismus nur zerstörerische Tendenzen hat.

Auch Sommerers Aussage, der Profitzwang führe dazu, die “begrenzten Ressourcen maßlos zu plündern“ ist zumindest einseitig. In dieselbe Kerbe haut er auch hier: „Aktuell wird produziert, was Profit verspricht und das ohne Rücksicht auf die Natur“. Es ist stattdessen eher so, dass der Zwang zur Gewinnoptimierung auch damit verbunden ist, Ressourcen jeder Art einzusparen und effektiver zu nutzen. Technische Entwicklungen und Produktionen im Kapitalismus, die diesen Effekt nicht haben, könnten sich gar nicht durchsetzen. Zudem stimmt auch Sommerers Vorstellung nicht, dass die Ressourcen begrenzt wären, wie das etwa der Club of Rome behauptet. Ist etwa das Mittelalter daran gescheitert, dass Holz knapp und damit teurer wurde? Nein, man hat diese mittelalterliche Universal-Ressource durch Stein, Stahl und Kohle ersetzt. Damit war das Problem der Entwaldung Europas vom Tisch – trotz wachsender Bevölkerung und mehr Industrie. Alle Voraussagen des Club of Rome bezüglich des Endes der Verfügbarkeit bestimmter Stoffe haben sich als falsch erwiesen. Niemals wird der Kapitalismus deshalb ein Problem bekommen oder gar untergehen, weil ihm das Öl ausgeht.

CO2-Mythologie

Genau so unsinnig sind Sommerers Behauptungen zum CO2: “Bereits 2013 hat eine Untersuchung ergeben, dass lediglich neunzig Unternehmen für Anteil von über sechzig Prozent der weltweiten CO2-Emissionen verantwortlich sind. Allein VW soll nach einer Studie von Greenpeace in 2018 so viel CO2 wie ganz Australien ausgestoßen haben. Bei solchen Zahlen ist es nicht verwunderlich, dass viele Menschen eher abgeschreckt werden, wenn sie als „ältere Generation“ die Verursacher des Klimawandels sein sollen.“

Wenn diese Unternehmen einen Großteil der Produktion für die Welt erbringen, dann ist es nur logisch, dass sie auch einen hohen Anteil an den CO2-Emisionen haben. Es ist eine typisch verzerrte Wahrnehmung von Realität der „grünen“ Linken, wenn die ältere Generation zum Buhmann gemacht wird. Immerhin waren es diese „älteren“ Generationen von ProletarierInnen, die nicht nur CO2 erzeugt haben, sondern damit die Welt weiter entwickelt haben. Ohne die Kohlenstoff-basierte Wirtschaft hätten wir nicht unser heutiges Lebensniveau, nicht unsere hohe Lebenserwartung, nicht unsere sozialen und kulturellen Errungenschaften. Das alles war nur auf Basis fossiler Energie möglich! Falls wir heute vor der Notwendigkeit stehen würden, aus Klimaschutzgründen eine weitgehend CO2-freie Wirtschaft einzuführen – wofür es keine wissenschaftliche Begründung gibt, denn das Klima wird wesentlich von natürlichen Faktoren bestimmt und nicht von CO2 – so wäre selbst eine solche Umstellung nur auf einer wissenschaftlich-technischen Basis möglich, welche die ältere Generation früher entwickelt hat.

Obwohl Sommerer den Begriff nicht gebraucht, geht es auch ihm um Klimagerechtigkeit, weil die Industrienationen so viel mehr CO2 produzieren als die „3. Welt“. Doch „ungerecht“ ist hierbei nur die global ungleiche Verteilung der Wertschöpfung und der Gewinne bzw. des Nutzens daraus. Nicht ungerecht ist hingegen die Verteilung der CO2-Emissionen, denn da die „1.Welt“ fast alle Industriegüter für die gesamte Welt produziert, muss auch ihre CO2-Produktion absolut und relativ höher sein als beim Rest. Das Mehr an Gerechtigkeit a la FfF u.a. „grünen“ NGOs bedeutet objektiv Senkung des Lebensstandards der Massen und Aufrechterhaltung der Armut in der „3. Welt“. Allein die Überwindung des gravierenden Energiemangels in den Entwicklungsländern – bei wachsender Bevölkerung (!) – ist auf Basis der „Erneuerbaren“ unmöglich. „Klimagerechtigkeit“ mag sich gut anhören – in Wahrheit ist es eine absurde und reaktionär-utopische Konzeption. Eine realistische Perspektive für die ganze Welt ist der Sozialismus auf Basis einer qualitativ anderen Produktionsweise und damit verbunden einer gewaltigen Ausweitung der Produktion zur Befriedigung der Bedürfnisse. Bei den Grünen bedeutet das immer Senkung der Bedürfnisse; man darf dieses nicht und jenes nicht. Im Klartext: Senkung des Lebensstandards! Wenn Marx hingegen vom Kommunismus als einer Überflussgesellschaft sprach, dann war das nicht nur leichtfertig dahingesagt, wie man es von Greta und ihren Jüngern kennt.

Antikapitalismus?

Sommerer zitiert Thunberg: „Unsere Zivilisation wird dafür geopfert, um für eine sehr kleine Zahl von Menschen Möglichkeiten zu schaffen, weiterhin immense Geldbeträge zu verdienen.“ Diese Aussage hält unser Autor für richtig. Thunbergs Worte klingen ja auch anti-kapitalistisch. Doch sie sind einfach nur dummes Zeug. Wenn die Zivilisation geopfert wird, dann ist auch Kapitalismus nicht mehr möglich. Es wird auch keineswegs die Zivilisation – genauer: die kapitalistische Produktionsweise – geopfert. Es ist ein kühne These zu behaupten, dass Kapitalisten die eigene Existenz untergraben. Im Gegenteil: sie werden massiv ihre Produktionsweise und deren Grundlagen, zu denen auch die Natur gehört, verteidigen. Man schaue sich nur die Portfolios der großen Player am Finanzmarkt an: die werden immer „grüner“, d.h. immer mehr Mittel fließen in die „Erneuerbaren“. Damit das gut funktioniert, wird das vom Staat hoch subventioniert (EEG). Entscheidend für das Kapital ist letztlich nur, dass es weiter Lohnarbeit ausbeuten kann – direkt (im Produktionsprozess) und indirekt (im Konsumtionsprozess). Wir wollen hier noch nicht einmal darauf eingehen, dass nach Marx auch die kapitalistische Produktion zwei Seiten hat: sie schafft Tauschwerte, aber auch Gebrauchswerte.

Immerhin konstatiert Sommerer korrekt: „Auch in anderen Reden warf sie (Greta) die Frage nach grundsätzlichen Veränderungen auf, ohne jedoch auszuführen, wie diese aussehen könnte(n).“ Richtig liegt Sommerer auch mit seiner Kritik an Greta, dass sie sich bei „einer internationalen Konferenz der Fridays for Future-Bewegung (…) dagegen ausgesprochen (hat), einen konkreten Forderungskatalog aufzustellen.“ Ja, warum denn nur?!

Sommerer findet, „dass manche Forderung(en) der FfF in die falsche Richtung gehen. Zum Beispiel würde eine CO2-Steuer es den Verursachern leicht macht, sich moralisch freizukaufen und stattdessen Ärmere zu belasten.“ Auch hier ist Sommerers Kritik mehr als fragwürdig. Erstens würde eine – richtig gemachte! – CO2-Besteuerung durchaus den Effekt haben, dass die Unternehmen CO2, also Kosten in Form von Strafzahlungen, einsparen würden. In Ländern, wo die CO2-Steuern höher sind, z.B. in Schweden, tritt dieser Effekt auch ein. Viel schlimmer ist aber, dass unserem Autor gar nicht auffällt, dass es FfF nicht nur nicht stört, dass die Energiewende (EW) v.a. die Massen belastet, sondern oft diese Ausplünderungspolitik sogar noch forcieren will (Spritpreis von 5 Euro, Strompreissteigerung).

Sommerer meint, dass ein sozialistisches Programm nötig wäre: „Wir setzen uns dafür ein, dass Gewerkschaften und Beschäftigte gemeinsam mit der Umweltbewegung auf Grundlage eines sozialistischen Programms für eine ökologische und nachhaltige Veränderung unserer Gesellschaft kämpfen.“ Doch: was heißt „gemeinsam mit der Umweltbewegung“? (Wir gehen hier nicht darauf ein, dass Umwelt nicht identisch mit Klima ist. Umweltschutz ist notwendig, Klimaschutz ist unnötig und unmöglich, da das Klima v.a. von natürlichen Faktoren bestimmt wird.) Die „grüne Bewegung“ ist eine kleinbürgerliche Bewegung, welche objektiv den Verwertungsinteressen bestimmter Teile des Kapitals und der Mittelschichten dient. Die Auswirkungen der Klimaschutzpolitik“ sind oft nicht „grün“, sondern vergrößern oder erzeugen oft sogar ökologische Probleme. Ihr Ziel ist ein „green new deal“, also eine Reformierung des Kapitalismus. Dagegen wäre an sich nichts einzuwenden. Doch 1. ist diese Strategie einer revolutionären Überwindung des Kapitalismus entgegengesetzt, was man an den Statements von Greta und Co. und bei FfF deutlich merken kann. Daran ändert auch der Umstand nichts, dass es viele Linke und subjektive Anti-KapitalistInnen in FfF gibt, denn diese bestimmen nicht den Charakter von FfF.

2. orientiert FfF auf den bürgerlichen Staat und die „Einsicht“ der Bourgeoisie – nicht auf die Arbeiterklasse. 3. stützt sich FfF auf obskure und unwissenschaftliche Thesen (ein verqueres Verständnis der Gaia-Theorie, Club of Rome, Klimakatastrophismus, Zurück zur Natur, Technik- und Fortschrittsfeindlichkeit u.a.), die dazu führen, dass unsinnige und schädliche Maßnahmen, v.a. die EW, durchgeführt werden, welche die technischen Grundlagen jeder modernen Zivilisation untergraben und für die Entwicklung der weiter wachsenden Menschheit fatal sind.

Was uns die Sol in diesem Artikel bietet, ist ein Preudo-Marxismus, der dazu führt, dass die Linke zum Anhängsel der Grünen wird. Damit schadet die Sol allen wirklich anti-kapitalistischen Bemühungen. Das völlige Fehlen jeder narurwissenschaftlichen und marxistischen Analyse der Umweltfrage, insbes. der Klimafrage und des Energiesektors, bringt sie dazu, die „grünen“ Thesen zu übernehmen und sie lediglich mit einem sozialistischen Sahnehäubchen zu verzieren.

Mag die Sol Greta folgen – so lange, bis der Klimaschwindel auffliegt -, wir folgen Marx.

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