Clinch ums Klima: Zum Ausstieg der USA aus dem Pariser Klima-Abkommen

Hanns Graaf

Fast alle deutschen Medien beklagen und verurteilen den durch den US-Präsidenten Donald Trump verkündeten Ausstieg der USA aus dem Pariser Klima-Abkommen. Von Verantwortungslosigkeit gegenüber „dem Klima“ und „der internationalen Gemeinschaft“ ist da die Rede, von Ignoranz, fehlender Seriosität usw. Doch der mediale Zirkus um Trumps Entscheidung offenbart auch die Absurdität der bürgerlichen Politik und der Medien hierzulande. „Clinch ums Klima: Zum Ausstieg der USA aus dem Pariser Klima-Abkommen“ weiterlesen

Die Linke und die Klimafrage

Hannes Hohn

Es gibt nur wenige Themen, wo sich nahezu die gesamte Linke – nicht nur in Deutschland – so einig ist wie bei der Frage des Klimas. Wir wollen hier weniger auf die Frage eingehen, ob die von Politik und Medien massiv vertretene Position, nach der uns eine Klimakatastrophe durch den vermehrten Ausstoß von CO2 drohe, wissenschaftlich korrekt ist oder nicht. Diesem Thema haben wir uns auf dieser Seite schon mehrfach gewidmet. Hier wollen wir untersuchen, welche Positionen die Linke vertritt und mittels welcher Methode sie zu ihren Ansichten gelangt. Sicher gibt es innerhalb der Linken Differenzierungen, doch positionell und in der Methode gibt es auch – und vor allem – grundlegende Übereinstimmungen. „Die Linke und die Klimafrage“ weiterlesen

Faktenresistenz als Methode

Hanns Graaf

Die Gruppe Arbeitermacht (GAM) veröffentlichte am 16.11.16 auf ihrer Homepage (www.arbeitermacht.de) einen Artikel zum Klimagipfel COP 22 in Marrakesch („Taktieren im Angesicht der Katastrophe“). Wir wollen im Folgenden auf die Argumente und Positionen der GAM eingehen, weil in ihnen zentrale Ansichten auftauchen, die sehr häufig in der linken Szene vertreten werden. „Faktenresistenz als Methode“ weiterlesen

9 Argumente gegen die Theorie von der drohenden Klimakatastrophe

Hanns Graaf

Fast täglich werden wir propagandistisch darauf eingenordet, dass uns immer weitere Erwärmung und damit eine Klimakatastrophe drohe. Diese käme dadurch zustande, dass durch die Verbrennung fossiler Stoffe (Kohle, Gas, Öl) Spurengase wie CO2 emittiert werden und sich in der Atmosphäre anreichern. Diese Spurengase würden nun wie eine Art Isolierung wirken und die Abkühlung der Erde vermindern bzw. zusätzliche Erwärmung erzeugen. Als Hauptübeltäter wird dabei das CO2 ausgemacht, welches das Klima wesentlich (mit)bestimmen würde. Theoretisch findet diese Auffassung darin ihren Ausdruck, dass durch den anthropogenen (menschlichen) Zusatzeffekt der „natürliche“ Treibhauseffekt (THE) signifikant verstärkt würde. „9 Argumente gegen die Theorie von der drohenden Klimakatastrophe“ weiterlesen

SAV und IPCC

Hanns Graaf

Auf der Homepage der Sozialistischen Alternative Voran (SAV) steht der Artikel „Die Zeit wird knapp“ vom 6. Mai 2014. Darin behandeln die Autoren Pascal Backes und Christian Walter u.a. den jüngsten Bericht des IPCC (AR 5). Wir beschäftigen uns mit diesem Artikel nicht, weil dieser eine besondere Qualität hätte, sondern weil er durchaus typisch für viele linke Beiträge zum Klima ist. „SAV und IPCC“ weiterlesen

Das böse Fleisch

Vegetarismus / Veganismus

Hanns Graaf

Alternative und Weltretter aller Art haben einen Feind ausgemacht – nein, nicht das Bürgertum, sondern den Burger. Schnitzel und Leberwurst, Milch und Käse, Eier und Butter sind zu Menetekeln der Weltbedrohung geworden. Tierische Methan-Furze killen das Klima. Rinder  verbrauchen zu viele Ressourcen. Erst kommt zwar das Fressen, doch dicht dahinter schleichen die vereinigten Moralapostel aller Länder einher – d.h. eigentlich nur jener Länder, wo es genug zu Essen gibt und mancher Mensch auch zu viel in sich hineinstopfen kann. „Das böse Fleisch“ weiterlesen

IPCC und Klimapolitik: Mythos vs. Realität

Hanns Graaf

Das IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change, „Weltklimarat“) wurde im November 1988 von der UNO und der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) gegründet. Es betreibt selbst keine Forschung, sondern trägt Ergebnisse der Klimaforschung zusammen und systematisiert sie. Das IPCC gibt regelmäßig Sachstandsberichte, die IPCC-Assessment-Reports (AR) heraus. Diese Berichte werden von Arbeitsgruppen erstellt und vom Plenum bestätigt. Bisher erschienen fünf Berichte: 1990, 1995, 2001, 2007 und 2013. „IPCC und Klimapolitik: Mythos vs. Realität“ weiterlesen

Der Modellierungswahn

Hanns Graaf

Die Behauptung, dass uns eine Klimakatastrophe bevorstehe, ja dass sie sogar heute schon zu spüren sei, gründet sich auf drei Säulen: erstens auf tatsächlich zu beobachtenden klimatischen Phänomenen wie dem Anstieg des Meeresspiegels, dem Steigen der Temperaturen seit ca. 150 Jahren oder verstärkter Eisschmelze in bestimmten Regionen. Diese Entwicklungen, die sich aber alle innerhalb „normaler“, sich zyklisch wiederholender Schwankungen des Erdklimas vollziehen und keinesfalls besonders dramatische Ereignisse darstellen, werden einfach mechanisch linear in die Zukunft verlängert, was „natürlich“ zu beunruhigenden Ergebnissen führen muss. „Der Modellierungswahn“ weiterlesen

Stunde der Obskuranten

Hanns Graaf

„Die nächste Eiszeit könnte ausbleiben“, so überschrieb die Berliner Zeitung am 15.10.15 einen Beitrag zur Klimafrage. Sie bezog sich auf eine über dpa verbreitete Äußerung von Prof. Joachim Schellnhuber, Chef des Potsdamer PIK (Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung) auf dem 9. „Münchener Klimaherbst“.  „Stunde der Obskuranten“ weiterlesen