In eigener Sache

Liebe LeserInnen!

Der folgende Beitrag ist ein Text, der auch als Flyer verteilt wird, um die Seite Aufruhrgebiet.de und ihr Anliegen breiter bekannt zu machen. Dieser Beitrag wird hier einige Zeit oben „kleben“ bleiben.

Die Redaktion

Hallo,

Du kennst die Seite www.aufruhrgebiet.de wahrscheinlich noch nicht. Deshalb wollen wir Dir kurz vorstellen, was Aufruhrgebiet ist. „In eigener Sache“ weiterlesen

ABC des Marxismus XI: Was ist die Guerillastrategie?

Das Wort „Guerilla“ ist die Verkleinerungsform des spanischen Wortes „Guerra“, der Krieg, und bedeutet so viel wie Kleinkrieg. Heute bezeichnet man damit meist den militärischen Kampf von nichtregulären, aufständischen Einheiten gegen eine Besatzungsmacht oder gegen die Regierung. „ABC des Marxismus XI: Was ist die Guerillastrategie?“ weiterlesen

Teile und herrsche? Gesellschaftliche Perspektiven des Carsharings

Hanns Graaf

Sich die Benutzung eines PKWs zu teilen – das Carsharing – kommt immer mehr in Mode. Im Straßenbild keiner größeren Stadt fehlen die diversen Logos der inzwischen über 150 Carsharing-Firmen. Lt. dem Bundesverband CarSharing e.V. (bcs) gab es 2015 über 1.260.000 Kunden von Carsharing-Stationen – ein Zuwachs von 21% gegenüber dem Vorjahr. Bei stationsunabhängigen Angeboten gab es sogar eine Steigerung um 26%, über 800.000 Menschen nutzten solche Angebote in insgesamt sieben Großstädten. Derzeit gibt es 4.600 Carsharing-Stationen in 537 Orten in Deutschland mit über 9.000 Fahrzeugen. Das seit nunmehr fast 30 Jahren anhaltende Wachstum dieser Autonutzungs- bzw. Unternehmensform wird sich mit Sicherheit auch in den nächsten Jahren – und nicht nur in Deutschland – fortsetzen. „Teile und herrsche? Gesellschaftliche Perspektiven des Carsharings“ weiterlesen

ABC des Marxismus X:
Wer war Che Guevara?

Für viele Linke ist Che, wie er meist genannt wird, ein Vorbild oder gar eine Ikone. Doch er steht für ganz unterschiedliche „Verdienste“: er war einer der Führer der Kubanischen Revolution, er war ein mutiger und selbstloser antiimperialistischer Kämpfer. Manche sehen ihn als Stalinisten, andere als „unbewußten Trotzkisten“. „ABC des Marxismus X:
Wer war Che Guevara?“
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ABC des Marxismus IX: Was ist Unterdrückung?

Die große Mehrheit der Menschheit wird unterdrückt. Frauen, Jugendliche, Schwarze, Lesben und Schwule, ethnische und religiöse Minderheiten, Oppositionelle – sie alle erleiden spezifische Formen von Unterdrückung. Aber die Werktätigen insgesamt (ArbeiterInnen, arme BäuerInnen usw.) werden ebenfalls unterdrückt. Unterdrückung bedeutet – ganz allgemein – die Verweigerung von Rechten und Möglichkeiten, die es gestatten, ein menschenwürdiges Leben zu führen. „ABC des Marxismus IX: Was ist Unterdrückung?“ weiterlesen

Katastrophismus statt Analyse

Eine Kritik am „Revolutionär-Kommunistischen Manifest“ der RCIT

Hanns Graaf

Die Revolutionär-Kommunistische Internationale Tendenz (RCIT), eine vor einigen Jahren aus der Liga für die Fünfte Internationale (LFI) nach der Spaltung deren österreichischer Sektion entstandene trotzkistische Organisation, geht in ihrem Grundsatzprogramm, dem „Revolutionär-Kommunistischen Manifest“ auch auf die angeblich drohende Klimakatastrophe ein. Wir wollen hier auf diesen Teil des RCIT-Manifests eingehen. „Katastrophismus statt Analyse“ weiterlesen

ABC des Marxismus VII: Was ist das Proletariat?

Als „Proletarii“ galten im antiken Rom die besitzlosen und lohnabhängigen, aber freien Bürger. In der Französischen Revolution bezeichnete man den „Vierten Stand“, die Unterschicht, oft als „Proletarier“. Vom Proletariat als Klasse sprach um 1820 zuerst der französische Sozialist Saint-Simon. Heute wird statt vom „Proletariat“ meist von der Arbeiterklasse oder von Lohnabhängigen gesprochen. „ABC des Marxismus VII: Was ist das Proletariat?“ weiterlesen

ABC des Marxismus VI: Was ist Imperialismus?

Als „Imperialismus“ bezeichnen MarxistInnen den Kapitalismus des 20. und 21. Jahrhunderts – in zweierlei Hinsicht. Erstens charakterisieren sie die stärksten kapitalistischen Länder, welche die heutige Welt beherrschen, als „imperialistisch“; zweitens nennen sie die gegenwärtige globale Wirtschaftsordnung eine „imperialistische“. Wenn wir begreifen, was Imperialismus ist, haben wir einen Schlüssel zur Hand, um die ökonomischen und politischen Krisen unserer Welt besser zu verstehen und die tieferen Ursachen von Kriegen, Hungersnöten und Rassismus zu begreifen. „ABC des Marxismus VI: Was ist Imperialismus?“ weiterlesen

Alternative zu Staat und Kirche

Die Kinderladen-Bewegung

Hannes Hohn

In den späten 1960er und frühen 1970er Jahren entstanden in der BRD und Berlin/West die ersten Kinderläden. Das waren selbstverwaltete, sich als „alternativ“ verstehende Kindereinrichtungen für Vorschulkinder. Träger waren Elterninitiativen, die meist die Form von Trägervereinen annahmen. Betreut wurden etwa 10-20 Kinder, weit weniger als es damals in anderen Einrichtungen üblich war, die eher Aufbewahranstalten waren als pädagogische Einrichtungen. Als Räumlichkeiten wurden anfangs oft Ladenräume genutzt, die leer standen, weil mit dem Aufkommen der großen Supermärkte viele kleine Händler aufgeben mussten. Daher auch der Name „Kinderladen“. Dem gleichen Konzept entsprangen später Schülerläden, wo eine Hort- und Hausaufgabenbetreuung  stattfand. Manchmal entwickelten sich diese Einrichtungen zu größeren Jugend-, Freizeit- und Kultureinrichtungen. „Alternative zu Staat und Kirche“ weiterlesen

Staates Kinder

Erziehung in der DDR

Hannes Hohn

In der Linken taucht die Frage der Vergesellschaftung der Hausarbeit, wenn überhaupt, oft nur als Forderung auf, um das ungenügende oder teure Angebot an Kinderbetreuungsmöglichkeiten zu verbessern. Zuweilen wird dabei auf das Beispiel der DDR verwiesen, wo es diesbezüglich tatsächlich bessere Bedingungen als in der BRD gab. Spätenstens sei den 1970ern war für jedes Kind ein Krippen-, Kindergarten- und Hortplatz vorhanden. Frauen war es in der DDR so leichter möglich, Beruf und Kinder unter einen Hut zu bekommen. Der Autor kann sich noch lebhaft an die Verwunderung von Studierenden aus der BRD, die in der DDR zu Gast waren, erinnern, als sie hörten, dass viele Studentinnen während des Studiums Kinder bekamen und wie gut die Betreuungsmöglichkeiten waren. „Staates Kinder“ weiterlesen