Mit Computern wird alles besser

Strukturen der DDR

Petra Heller

In den 1980er Jahren wurden auch in der DDR in grĂ¶ĂŸerem Umfang Computer eingefĂŒhrt. Dagegen war an sich nichts einzuwenden, wenn damit nicht die Vorstellung verbunden gewesen wĂ€re, dass die Verbesserung der Technik, dass die EinfĂŒhrung neuer Technologie die einzigen Mittel wĂ€ren, um die Gesellschaft voran zu bringen. Diese Vorstellung war aber gerade dem Stalinismus eigen. Stalin prĂ€gte einmal die Slogans „Die Technik entscheidet alles!“ und „Die Kader entscheiden alles“ – wobei mit „Kadern“ die BĂŒrokratie gemeint war. Dass neue Technik ein Mittel zur Entwicklung der Gesellschaft ist, wird wohl kein(e) MarxistIn leugnen. Doch was bedeutet deren EinfĂŒhrung hinsichtlich der gesellschaftlichen Strukturen? „Mit Computern wird alles besser“ weiterlesen

FundstĂŒck XLIII

Will das Proletariat die Herrschaft erobern, so muss es die
Staatsgewalt, die Festung besiegen, in der sich die besitzende
Klasse verschanzt hat. Der Kampf des Proletariats ist nicht
einfach ein Kampf um die Staatsgewalt als Objekt, sondern
ein Kampf gegen die Staatsgewalt.

A. Pannekoek

Marx und die Genossenschaften

Hanns Graaf

FĂŒr viele MarxistInnen gilt als ausgemacht, dass Genossenschaften u.Ă€. Formen gemeinschaftlichen Wirtschaftens nur Inseln im Meer des Kapitalismus sein können und fĂŒr den Klassenkampf und umso mehr fĂŒr die Revolution höchstens von marginaler Bedeutung sind, ja dem Ziel der revolutionĂ€ren Überwindung des Kapitalismus oft sogar entgegen stehen. Als BegrĂŒndung dieser Positionen berufen sie sich v.a. darauf, dass ihr Altmeister Marx postuliert hĂ€tte, dass innerhalb des Kapitalismus keine alternative kommunistische Produktionsweise errichtet werden könne. Das ist zweifellos auch richtig. Doch was besagt das hinsichtlich der Genossenschaften? Und: was war die Position von Marx zur Genossenschaftsfrage? „Marx und die Genossenschaften“ weiterlesen

Aufstehen – wofĂŒr und wogegen?

7 Thesen zur Bewegung „Aufstehen“

Hanns Graaf

1.

Die Entstehung von „Aufstehen“ ist Ausdruck der Unzufriedenheit ihrer InitiatorInnen und MitstreiterInnen mit der Entwicklung der Gesellschaft in Deutschland und international. Diese wird festgemacht an der immer tieferen sozialen Spaltung, an der Zunahme einer prekĂ€ren „Unterschicht“ von LohnabhĂ€ngigen, am immer deutlicheren Zugriff des Finanzkapitals auf sozio-ökonomische Entscheidungen, am zunehmenden Rechtsruck (AfD, Pegida u.a.) und an der zunehmender Verdrossenheit an der (bĂŒrgerlichen) Politik, den Parteien und dem staatlich-bĂŒrokratischen System, das sich „den Menschen“ und ihren Lebensinteressen immer mehr entfremdet.

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PlastikmĂŒll – Welche Lösung?

Hanns Graaf

Das alte Rom wurde nicht nur auf sieben HĂŒgeln erbaut, es hat auch selbst einen HĂŒgel erschaffen: den Monte Testaccio. Er besteht vollstĂ€ndig aus Tonscherben, die bis zu 50 Meter in die Tiefe reichen und einen Umfang von rund 1.000 Metern haben. Die aus gebranntem Ton bestehenden Amphoren, KrĂŒge und Geschirrteile gingen irgendwann zu Bruch und landeten, da sie nicht repariert werden konnten, auf der Deponie. Allerdings sind Tonscherben kein Problem fĂŒr die Umwelt, sondern stellen „nur“ vergeudete Arbeit und Ressourcen dar. „PlastikmĂŒll – Welche Lösung?“ weiterlesen

FĂŒnf Mythen zum Hambacher Forst

Der folgende Artikel wurde mit freundlicher Genehmigung des Autors vom ScienceSkepticalBlog ĂŒbernommen.

Michael KrĂŒger

1. Die Aktivisten behaupten immer wieder, es geht ihnen um das Klima. Ist dem wirklich so?

„FĂŒnf Mythen zum Hambacher Forst“ weiterlesen