Mediziner gegen LNT

Der folgende Artikel erschien zuerst am 28. August 2014 auf www.nukeklaus.net. Wir haben ihn mit freundlicher Genehmigung des Autors ĂĽbernommen. Die Redaktion.

Dr. Ing. Klaus Humpich

Unerwartete Hilfe für Strahlenschützer kommt nun von Medizinern. Neu ist weniger die Kritik an der LNT-Hypothese, als die Abwägung der Nachteile durch ihre Anwendung.

Was ist noch mal LNT und ALARA?

Die LNTH (linear no-threshold hypothesis) geht von einem rein linearen Zusammenhang zwischen Strahlungsdosis und Krebsfällen aus. Die Gerade soll von einer Dosis Null bis unendlich verlaufen. Es gibt ausdrücklich keinen Schwellwert, unterhalb dessen kein Krebs auftritt. Wegen dieser Annahme hat man für den Strahlenschutz das ALARA-Prinzip (as low as reasonably achievable) erschaffen.

Selbst Kritiker des linearen Ansatzes ohne Schwellwert sind oft Anhänger des Prinzips „So wenig Strahlung, als vernĂĽnftig erreichbar“. Das Wort „vernĂĽnftig“ wird – wegen der angeblichen Krebsgefahr – als „so gering wie möglich“ ĂĽberinterpretiert. Das gut gemeinte Vorsorgeprinzip, wird dadurch leider in einen Nachteil verkehrt. Genau da setzt die Kritik der Mediziner ein. Vorab aber noch ein paar deutliche Worte zur Erklärung.

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Marxismus vs. Genossenschaften?

Hanns Graaf

In Diskussionen mit „MarxistInnen“, begegnen wir immer wieder groĂźen Vorurteilen gegenĂĽber dem Genossenschaftsgedanken. Wir möchten daher in diesem Beitrag erneut auf dieses Thema eingehen und einige häufig benutzte Argumente der „Genossenschafts-Skeptiker“ genauer betrachten. „Marxismus vs. Genossenschaften?“ weiterlesen

Die WidersprĂĽchlichkeiten beim Strahlenschutz

Dr. Lutz Niemann

(mit freundlicher Genehmigung des Autors, zuerst veröffentlicht bei EIKE)

In der heutigen Welt gilt Strahlung von Radioaktivität als Teufelszeug, so wird es von Massenmedien und Kanzeln verkündet. Diese Strahlenangst ist vor rund 100 Jahren entstanden, als man die Zusammenhänge noch nicht kannte und sich die Kenntnisse zur Atomphysik erst langsam entwickelten.

Damals traten bei hohen sich wiederholenden Strahlendosen gesundheitliche Schäden auf. Im Jahre 1934 legte man den ersten Grenzwert für den Umgang mit Strahlung fest und man schuf Gesetze zum Schutz vor Strahlung. Bis zur heutigen Zeit wurden die Grenzwerte ständig verringert. Allerdings bezogen sich die Grenzwerte nur auf den Umgang mit Kernbrennstoffen, im Wesentlichen also auf den Umgang mit Uran. Aus dem Auftreten von gesundheitlichen der Schäden bei hohen Strahlendosen wurde geschlossen, dass auch kleinste Strahlendosen unabhängig von der Zeit des Einwirkens schädlich seien. All dieses ist heute in Gesetzesform gegossen und wegen der Existenz dieser Gesetze wird fest an die Gefahren jeglicher Strahlung geglaubt.

Es gibt heute viele WidersprĂĽchlichkeiten in der Strahlenschutzgesetzgebung, denn nicht nur beim Umgang mit Kernbrennstoffen gibt es hohe Strahlendosen. Im Folgenden sollen einige der WidersprĂĽche erläutert werden. „Die WidersprĂĽchlichkeiten beim Strahlenschutz“ weiterlesen

Fukushima – ein Zwischenbericht

Dr. Ing. Klaus Humpich

Der folgende Artikel erschien zuerst am 28. August 2014 auf www.nukeklaus.net. Wir haben ihn mit freundlicher Genehmigung des Autors ĂĽbernommen. Obwohl nicht mehr ganz „brandneu“, gibt der Beitrag einen guten Einblick in die Problematik um den Unfall von Fukushima im Jahr 2011 und zeigt, wie unwissenschaftlich und demagogisch die Behauptungen der links-grĂĽnen Szene und der offiziellen Propaganda ĂĽber dieses Ereignis sind. Zudem belegt er, wie absurd der unter Schwarz/Gelb vollzogene Atomausstieg war. Die Redaktion „Fukushima – ein Zwischenbericht“ weiterlesen

Marx im Heiligenschrein: Zum 200. Geburtstag von Karl Marx

Anmerkungen zu einem Artikel von Martin Suchanek

Hanns Graaf

Anlässlich des 200. Geburtstages von Karl Marx wurde in seiner Heimatstadt Trier, reichlich verspätet, eine Statue fĂĽr einen der bedeutendsten und wirkungsträchtigsten Denker der Menschheit aufgestellt. Auch sonst ist das Marx-Jubiläum Anlass, Marx auf einen Sockel zu heben. Wir wollen hier einen Blick auf die Marx-Rezeption der marxistischen Linken werfen. Deren Vielfalt macht es notwendig, dies – pars pro toto – anhand eines Beispiels zu tun. Dazu nehmen wir einen Text von Martin Suchanek, der am 5. Mai von der Gruppe Arbeitermacht (GAM) veröffentlicht  wurde (Quelle). Anhand dieses Artikels möchten wir zeigen, dass die Marx-Rezeption der Linken – bei allen Unterschieden – grundsätzliche Mängel aufweist und in vieler Hinsicht mehr mit der Pflege eines Dogmas zu tun hat als mit einer historisch-kritischen Verarbeitung des Werkes von Marx. „Marx im Heiligenschrein: Zum 200. Geburtstag von Karl Marx“ weiterlesen

Irrtümer eines Israel-Freundes: Anmerkungen zu einer Kolumne von Götz Aly

Hanns Graaf

Anlässlich des 70. Jahrestages der GrĂĽndung Israels meinte Götz Aly in einer Kolumne in der Berliner Zeitung (BZ) „Israel macht glĂĽcklich“ (Quelle). Offenbar erreichten die Zeitung daraufhin zahlreiche Zuschriften von LeserInnen, die ĂĽber Alys Israel-Jubel alles andere als glĂĽcklich waren. Dieser ging am 22. Mai in einer erneuten Kolumne auf diese Kritiken ein. Wir nehmen dies hier zum Anlass, um unsererseits auf die Argumente Alys einzugehen. „IrrtĂĽmer eines Israel-Freundes: Anmerkungen zu einer Kolumne von Götz Aly“ weiterlesen

Das Bedingungslose Grundeinkommen – VerheiĂźung oder Illusion?

Hanns Graaf

Das Bedingungslose Grundeinkommen (BGE) rĂĽckt immer wieder in den Fokus der Ă–ffentlichkeit. Auch groĂźe Teile der Linken bis weit hinein in das reformistische Milieu von DGB, SPD und Linkspartei äuĂźern sich dazu. Sogar einige offen bĂĽrgerliche Kräfte befĂĽrworten das BGE, etwa Tesla-Chef Elon Musk, der Telekom-Chef Höttges oder der DM-Drogerieketten-GrĂĽnder Götz Werner. Zwei ihrer Argumente dabei sind, dass durch die digitale Revolution immer mehr Arbeitsplätze verschwinden wĂĽrden und die staatliche BĂĽrokratie abgebaut werden mĂĽsste. „Das Bedingungslose Grundeinkommen – VerheiĂźung oder Illusion?“ weiterlesen

Genossenschaften und revolutionäre Politik

Hanns Graaf

Im Kapitalismus erfolgen das Organisieren und Verwalten von Produktion und Verteilung sowie der Gesellschaft insgesamt nicht durch die Bourgeoisie selbst, sondern durch ihre Manager und ihren Staat. Der Ausschluss der ProduzentInnen und KonsumentInnen von den Steuerungs- und Entscheidungsprozessen in der Gesellschaft teilt der Kapitalismus mit allen frĂĽheren Klassengesellschaften: auch der Sklave oder der Leibeigene hatten „nichts zu sagen“. Ja, der Kapitalismus hat diese UnterdrĂĽckung tw. noch verstärkt. Im Feudalismus etwa konnten selbstständige Bauern oder Handwerker ihr Produzieren und Leben noch weitgehend selbst bestimmen. Im Kapitalismus hingegen sind diese Selbstbestimmung und die Zahl der weitgehend „autonomen“ KleineigentĂĽmer stark zurĂĽckgegangen. Die groĂźe Mehrzahl der Bevölkerung, die Lohnabhängigen, haben fast keinen Einfluss auf die Geschicke der Gesellschaft, die Kapitaleigner, der Markt und der Staat mit seinen diversen „Spezialisten“ sind die bestimmenden Faktoren. „Genossenschaften und revolutionäre Politik“ weiterlesen

Kostenloser Ă–PNV: Bus und Bahn statt Autowahn?

Paul Pfund

Im Windschatten der Turbulenzen um die GroKo bedroht nun neues Ungemach die deutsche Politik. Da Deutschland bestimmte Luftreinheitswerte in den Städten ĂĽberschreitet, droht BrĂĽssel Berlin nun mit einer Strafzahlungen. Da die Finanzlage des Bundes gerade eben recht gut ist, wäre diese Strafe an sich kein groĂźes Problem. Doch weil die Politik und die mit ihre verbandelte „grĂĽne“ Szene selbst gerade den Dieselskandal medial breit inszeniert hatten, kann sich die Regierung nicht so einfach aus der Affäre ziehen, ohne an GlaubwĂĽrdigkeit zu verlieren (soweit es diese noch gibt). „Kostenloser Ă–PNV: Bus und Bahn statt Autowahn?“ weiterlesen

Quo vadis SPD?

Hanns Graaf

Die mit Spannung erwartete Abstimmung des SPD-Parteitags ĂĽber die Aufnahme von Verhandlungen zu einer neuen GroKo erbrachte eine knappe Mehrheit von 56%. Doch damit ist noch nichts entschieden, denn auch das Ergebnis der Koalitionsverhandlungen braucht noch die Zustimmung der Mitgliederbasis der SPD, damit diese Teil der neuen (alten) Regierung werden kann. „Quo vadis SPD?“ weiterlesen